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Elen síla lúmenn' omentielvo.









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Die Filme: Großartige Verfilmung unverfilmbarer
Literatur
Die "Katze" ist nun sozusagen aus dem Sack.
Nachdem hierzulande nun auch der dritte Teil in die Kinos gekommen ist, liegt
Jacksons Trilogie vollständig vor.
Es sei darum erlaubt, daß nun auch "der Elbenfreund" seine Meinung zu
Peter Jacksons Filmepos kundtut.
Niemand liest gerne lange Beiträge im Internet! Darum beschränkt sich "der
Elbenfreund" auf zwei Aussagen, die seine Meinung zu Jacksons Filmen
zusammenfassen:
- Es gibt kein Lob "auf Elbisch, Entisch oder
in den Sprachen der Menschen", das kräftig genug ist für Jacksons Meisterwerk.
- Tolkiens Roman ist nicht verfilmbar.
Etwas über manche ihrer Kritiker:
"... es sind die Sehnsüchte nach einem
solchen Verhalten, die ihren Ekel erregen ..."
Gut und Böse, wahr und falsch, schön und hässlich - diese
Antinomien und Werte wie Freundschaft, Pflichtbewußtsein, Tapferkeit - nicht als
Fehlen, sondern als Überwindung der Angst - verursachen bei vielen
Kulturkritikern Abscheu. Und so kritisieren sie nicht etwa, dass sich viele
Menschen heute nur noch für die Dauer von Kinofilmen nach ihnen ausstrecken, es
sind die Sehnsüchte nach einem solchen Verhalten, die ihren Ekel erregen. ...
Dass Frodo und die übrigen Helden zwar Schwächen besitzen und versucht werden,
sich aber als Wesen erfahren, die einen freien Willen besitzen, weshalb sie
weder gut sein müssen, noch dem Bösen völlig ausgeliefert sind, macht sie den
postmodernen Kritikern so unsympathisch. Denn das würde ja bedeuten, dass man
Verantwortung trüge für alle seine Taten. Und schließlich ließe es die
Möglichkeit nach Vergebung und Rechenschaft am Horizont aufblitzen. Und wo kämen
wir dann schließlich hin? Womöglich zum christlichen Gedankengut. Und eben davor
haben viele der Kritiker den Verriss gestellt. Getreu dem Motto: Was nicht sein
darf, das nicht sein kann.
Stefan Rehder in "Die Tagespost" Nr.
153/154-2003 |